Schweres Spiel gedreht in fünf Sätzen.

180310 02Es wurde das erwartet schwere Spiel beim gut aufgelegten und zahlreich aufgestellten SC Strande, die bereits im ersten Spiel des Tages dem bereits feststehenden Meister vom Wiker SV einen Satz abnehmen konnten.
Von Anfang taten sich die Friesen schwer, die neben dem Langzeit-Ausfall Andreä nun auch noch auf Dommaschk in der Mitte und Hansen als Libero verzichten mussten. Hierfür kamen Brzezinski als Libero und Seemann in der Mitte auf Platte.

Trotz einer hohen Fehlerquote und oftmals fehlenden Überzeugung in den eigenen Punktchancen konnte in den beiden ersten Sätzen jeweils gegen Ende ein Vorsprung von 24:21 herausgespielt werden und doch hieß es beide Male 24:26. Somit standen die TSV'ler mit 0:2 mit dem Rücken zur Wand, sollte das hier keine Nullnummer werden. Der dritte Satz lief dann aber deutlich besser und konnte mit 25:20 gewonnen werden. Der vierte Satz wurde dann erneut zum Krimi. Kein Team konnte sich nennenswert absetzen und die besseren Nerven lagen beim 27:25 bei den Friesen. Nun musste der Tie Break entscheiden. Und dieser begann ernüchternd. Das 0:5 bedeutete einen lupenreinen Fehlstart. Doch dann begann eine fulminante Aufholjagd, die bis zum 9:5 reichte. Der Vorsprung schmolz jedoch bis die Friesengeister beim 14:12 die ersten zwei Matchbälle hatten. Doch am heutigen Tag wäre das zu einfach gewesen und schon stand es 14:14. Erst beim 19:17 konnte der TSV den Schlusspunkt setzen und die Erleichterung und Freude stand allen ins Gesicht geschrieben. Das war keine Glanzleistung, aber bereits im Vorfeld strahlte das Team nur wenig Sicherheit aus. Zwar wurde leider ein Punkt abgegeben, aber das war heute ein Kampf gegen sich selbst und die eigene Fehlerquote. Und im Endeffekt bleibt es positiv zu sehen, dass man auch an einem solchen Tag aus eigener Kraft ein schweres Spiel drehen kann. Ebenfalls erfreulich war das durchaus gute Verbandsliga-Debüt des 15jährigen Seemann. Deshalb überwiegt definitiv der JUBEL! Nun sind noch zwei Wochen Zeit bis zum letzten Saisonspiel in Lübeck. Dort ist dann noch alles von Platz 2-4 möglich. Somit freuen wir uns bereits jetzt über eine durchaus erfolgreiche Saison. Schauen wir mal, auf welchem Platz es sich die Friesen-Dynamites gemütlich machen dürfen.
ERLEBE.DEN.FRIESENGEIST

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